Familiengottesdienst und "Schlachtfest" mit Programm für Jung und Alt am 3.2.2013

3.2.2013, ab 10.15 Uhr Familiengottesdienst mit dem Teenkreis, anschließend "Schlachtfest" mit Programm für Jung und Alt in der Schlosskirche Schwann

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Predigt im Familiengottesdienst zum Theaterstück des Teenkreis "Die Verwirrung über Gott" / Pfarrer Friedhelm Bühner

Schriftlesung / Predigttext Apg 17,16-23a 

16 Als aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist 

in ihm, als er die Stadt voller Götzenbilder sah. 17 Und er redete 

zu den Juden und den Gottesfürchtigen in der Synagoge und 

täglich auf dem Markt zu denen, die sich einfanden. 18 Einige 

Philosophen aber, Epikureer und Stoiker, stritten mit ihm. Und 

einige von ihnen sprachen: Was will dieser Schwätzer sagen? 

Andere aber: Es sieht so aus, als wolle er fremde Götter verkün-

digen. Er hatte ihnen nämlich das Evangelium von Jesus und 

von der Auferstehung verkündigt. 19 Sie nahmen ihn aber mit 

und führten ihn auf den Areopag1 und sprachen: Können wir 

erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die du lehrst? 20 Denn 

du bringst etwas Neues vor unsere Ohren; nun wollen wir gerne 

wissen, was das ist. 21 Alle Athener nämlich, auch die Fremden, 

die bei ihnen wohnten, hatten nichts anderes im Sinn, als etwas 

Neues zu sagen oder zu hören. 22 Paulus aber stand mitten auf 

dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass 

ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. 23 Ich bin umher 

gegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen 

Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott.“ 

 

 

Lied EG-EL 880,1-4 Stille vor dir, mein Vater 

 

Anspiel Teenkreis „Die Verwirrung über Gott“ 

 

Predigt

 

Liebe Lea, Anita, Karin, lieber Vincent

und natürlich Diana, 

einen großen Applaus Euch allen für diese tolle Spielszene 

aus dem Lehrerzimmer ( ... )

 

und sollten sich jetzt Lehrer, die heute hier sind

in dem Stück falsch eingeordnet fühlen, 

dann nehmen Sie‘s uns bitte nicht übel: Lehrer sind ja 

auch nur Menschen - und um moderne Menschen sollte es 

ja gehen, um Menschen unserer Zeit

und wie sie über Gott denken. 

 

„Verwirrend ...“ offenbar, 

jeder anders, 

oft widersprüchlich, 

und doch kriegt niemand „Gott“ ganz los. 

Irgendwie sind sie alle religiös, die Menschen. 

Nur, sie nehmen ihr Gottesbild oft nicht aus der Bibel, 

sondern jeder stellt sich Gott so zusammen

wie er oder sie denkt, dass Gott sein müsste: 

 

Da ist die feministische Version (verkörpert durch die Mathe-

lehrerin Frau Dünkel): Sie stößt sich an den männlichen 

Bezeichnungen für Gott und erklärt Gott kurzerhand 

für weiblich, für die „Mutter Erde“. 

Halloween, Hexen und weise Frauen, hier denkt sie, ist

sie ihrer Göttin ziemlich nahe. 

 

Und dann ist da die esoterische Version (in Gestalt des 

Kunstlehrers Beckmann): Gott ist alles und in allem, 

Yin und Yang, das Gute und das Böse, 

die „Entfaltung des Lebens“, 

eigentlich ein Prinzip, wozu braucht er einen Namen, 

fragt Herr Beckmann?

Wenn er „alles“ ist, dann hat er doch kein „Gesicht“!?

Dieser Gott ist so harmonisch,

aber - kann ich auch mit einer schweren Krankheit - an ihn glauben?

 

Und da ist drittens die philosophische Version von „Gott“ 

(Geschichtslehrer Herr Walden ist ein nüchterner Mensch).

Er schaut auf die Weltbilder, 

die es zu verschiedenen Zeiten gegeben hat.

Und so wie sie sich verändert haben, 

so hat sich für ihn eben auch „Gott“ verändert.

Bei den Azteken war es der blutrünstige „Huitzilopochtli“, 

der verlangt hat, Menschen für ihn zu opfern

und über die Jahrhunderte ist daraus eben woanders

ein Gott geworden, der sich für die Menschen selbst

geopfert hat.
So kann man sich Gott geschichts-philosophisch vorstellen, 

wenn man so will ...

 

Drei Menschen reden von „Gott“ - und jeder hat seine

ganz eigene Sicht von ihm oder ihr. 

Ob feministisch, esoterisch oder geschichts-philosophisch, 

es verbindet sie das Eine: 

Diese Götter sind alle von Menschen erdacht!

Diese Götter sprechen nicht selber!

Diese Götter atmen alle die menschliche Begrenztheit!

 

Frau Trauber, die Religionslehrerin, 

kommt deshalb - nach anfänglicher Verunsicherung -

zu der berechtigten Frage: 

Wie kann denn Gott etwas sein, was in unsere Vorstellung passt?

Passt Gott zu unserer Vorstellung, 

dann ist das doch unmöglich Gott, 

sondern nur unsere Idee von ihm. 

 

Und sie spielt den Ball geschickt zurück an ihre Kollegen

indem sie fragt: 

Glauben Sie wirklich, dass irgendein Mensch sich einen Gott

am Kreuz ausgedacht haben könnte? ( - ) 

Kein vernünftiger Mensch würde sich doch so Gott vorstellen!? 

 

Aber genau das sagt die Bibel: 

Der wirkliche Gott kam in Jesus auf diese Welt

und der starb für unsere Sünden am Kreuz. 

Da, schau ihn an!

Das ist Gott!

Völlig unvernünftig in unseren Augen erscheint er, 

verletzbar und bereit zu sterben. 

 

Er ist nicht männlich und nicht weiblich, 

auch nicht nur ein Prinzip, sondern er handelt, 

kein Gott, der im Altertum anders war als in der Neuzeit. 

Er war, er ist und er bleibt immer derselbe.
Und - was wir nie erwartet hätten -, 

er konnte sich selbst vorstellen: 

  • im Stall von Bethlehem, 
  • in den Predigten von Jesus, 
  • indem er Gebundene frei gemacht hat, 
  • Wunder vollbracht hat, 
  • indem er stirbt wie ein Verbrecher, freiwillig, für uns und
  • am Ostermorgen sich zweifelnden Jüngern in den Weg stellt, 
  • indem er wenig später - zurück kehrt am seinen Ursprungsort
        und doch nicht verschwindet aus dieser Welt,
        sondern denen, die an ihn glauben, einen globalen Auftrag
        gibt: Ladet alle Menschen zu mir ein, sie dürfen umkehren
         und Gott finden. ( - ) 

 

Hier liegen die Spuren zu Gott, 

wie er wirklich ist,
unverwechselbar mit menschlichen Gedanken, Wünschen und
Sehnsüchten. 

Nur, wo sich Gott selber vorstellt, 

ist er keine Einbildung oder schöne Wunschvorstellung. 

 

Und diese Selbstvorstellung Gottes haben wir in der Bibel vor uns.
In Jesus Christus, 

der Mensch und Gott zugleich war. 

Von ihm schreibt Johannes (1,10.14.16):

„Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn gemacht;

aber die Welt erkannte ihn nicht ...

[Gott selber] wohnte unter uns und wir [seine Jünger]
erkannten seine Herrlichkeit ...
Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um 

Gnade ...“

 

Der Evangelist Johannes ringt um Worte.
Er weiß nur, dass er selber nichts weiß von Gott, 

bis - er Jesus ins Spiel bringt. 

Er ist der Schlüssel in der Gottesfrage (sagt Johannes 

und das sagen auch alle anderen Zeugen aus dem Neuen Testament)

Nur wer diesen Schlüssel erkennt 

und einsetzt ins Schloss seiner 1000 Fragen, 

dem tut sich der wahre Gott auf, 

dem öffnet sich der verschlossene Himmel. 

 

Liebe Gemeinde, 

in der Schriftlesung haben wir von Paulus gehört, 

wie er im antiken Athen in Griechenland unterwegs war. 

Da hat er kluge Denker getroffen. 

Wie hätten sie sonst auf die Idee kommen können, 

dem „unbekannten Gott“ einen Altar zu stiften?

Einige Philosophen haben entdeckt: 

Wenn sich Gott nicht selber zeigt,

dann können wir niemals wissen, 

wer und wie Gott ist. 

 

Und diesen Leuten hat Paulus das Evangelium 

von Jesus erzählt und erklärt: 

Alles Wichtige über Gott und seine Pläne mit uns, 

das weiß ich von Jesus 

und das solltet auch ihr hören (Apg 17):

  • Es gibt keinen Zufall, alles, was ist, hat der wirkliche Gott 

     geschaffen!

  • Und er hat die Menschen geschaffen, „dass sie Gott

     suchen sollten, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten“
     (Apg 17,27) - Gott benutzt also die Religiosität der Menschen, 

     um ihre Suche nach Gott wach zu halten!

  • Aber dann fährt Paulus fort: „Gott hat durch einen Mann [durch
        Jesus] jedermann den Glauben angeboten [den Weg zu Gott],
        indem er ihn von den Toten auferweckt hat“ (Apg 17,31). 

 

Jesus ist der Schlüssel. 

Auch hier. 

 

Aber wie reagieren die Menschen darauf?

Da lesen wir (Apg 17,32f):

„Als sie von [Jesus und] der Auferstehung der Toten hörten, 

begannen die einen zu spotten ...“ und andere 

wollten das Thema vertagen. 

„Aber einige Männer [und Frauen] schlossen sich ihm an 

und wurden gläubig ...“ (V34)

 

„Sie wurden gläubig“, das bedeutet:

Diese Menschen haben ihre menschlichen Gottesvorstellungen 

weggeworfen, haben ihren Hochmut überwunden

und der unerhörten Botschaft von Jesus geglaubt:

ER ist der Weg zu Gott. 

ER ist für meine Sünden am Kreuz gestorben. 

Seine Vergebung darf ich einfach annehmen

und ich finde über diesen Schritt zu Gott. 

 

Und was sich niemand im Traum ausdenken würde: 

Über mein Vertrauen und die Vergebung meiner Sünden

bei Jesus - kommt Gott sogar in mein Leben. 

Er ist kein Gedanke mehr, sondern Kraft,

Freude ... und Friede. 

 

Wir alle können das erleben. 

Nicht aus uns, sondern durch Jesus. 

Gott finden. 

Über die Bibel. 

Deshalb: Lesen wir darin jeden Tag, tauschen wir uns über sie 

aus - und sagen wir‘s weiter: Jesus ist der Schlüssel. 

Zu Gott, zum lebendigen Gott. 

Amen

 

Lied EG 639,1-3 Kommt, atmet auf, ihr sollt leben

 

 


Schwanner „Schlachtfest“ mit Angeboten für alle Generationen sehr gut angenommen

Mit einem fröhlichen Familiengottesdienst, mitgestaltet vom Teenkreis unter der Regie von Praktikantin Diana Schlenker und dem Theaterstück „Die Verwirrung über Gott“ begann ein rundum gelungenes Gemeindefest in der Evang. Kirchengemeinde Schwann. Alle Generationen sollten angesprochen werden und das ist offensichtlich gut gelungen.
Für die Kinder gab es ab 12 Uhr ein interessantes Spiele- und Kreativprogramm im Freien sowie im Foyer der nahen Grundschule. Es wurde vom Team des Kindergottesdienstes zusammen gestellt.
Sehr viele freiwillige Helferinnen und Helfer waren den ganzen Tag über voll im Einsatz. Schon zwei Tage zuvor wurde aufgebaut und vorbereitet und früh am Sonntag Morgen frischer Kartoffelsalat hergestellt. Für die vegetarische Alternative zu Schlachtpatte, Vesperteller und Schnitzel mit Pommes sorgten auch in diesem Jahr wieder die Mitarbeiter der Bubenjungschar mit einem eigenen Pommes-Stand im Freien, der recht gut angenommen wurde.
Erwartungsgemäß war der Besucherandrang um die Mittagszeit am größten. Da wurden die Plätze auch schon mal knapp und so mancher kam etwas später erneut vorbei. Manche auch gleich zu Kaffee und Kuchen, die wieder in großer Auswahl angeboten wurden.
Als am Abend das Mitarbeiterteam noch zusammen saß und den Tag beim gemeinsamen Essen Revue passieren ließ, waren sich alle einig: Das Schlachtfest 2013 war wieder sehr gut besucht und eine gute Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch von auswärts waren viele gekommen und so ging der zu schätzende „Schwartenmagen“ in diesem Jahr an einen Gast aus Langenalb.
Ohne den selbstlosen Einsatz des Kirchengemeinderats, zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und die großzügige Unterstützung durch die Metzgerei Wolfinger wäre dieses große Gemeindefest so nicht möglich gewesen. Die Evang. Kirchengemeinde Schwann dankt ihnen und allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich!
Auch in diesem Jahr kommt der Erlös wieder je zur Hälfte unserem „Förderkreis für die Kinder- und Jugendarbeit“ – er trägt zur Finanzierung der gemeinsamen Jugendreferentenstelle bei – und der allgemeinen Gemeindearbeit zugute.


Voranzeige in der Presse:

Am 3. Februar 2013 findet wieder das legendäre Schwanner “Schlachtfest” mit Angeboten für die ganze Familie statt

Die Evangelische Kirchengemeinde Schwann veranstaltet am Sonntag, den 3. Februar 2013, im Gemeindehaus bei der Schlosskirche „St. Sebastian“ wieder ihr traditionelles und gern besuchtes Schlachtfest. Zunächst wird um 10.15 Uhr zu einem Familiengottesdienst für Groß und Klein eingeladen, der in diesem Jahr vom Teenkreis und Praktikantin Diana Schlenker zusammen mit Pfarrer Friedhelm Bühner gestaltet wird. Im Gemeindehaus wird danach – ab ca. 11.15 Uhr – viel geboten: Zahlreiche rührig engagierte, fleißige Gemeindeglieder sind wieder im Einsatz, um den aus nah und fern kommenden Besuchern neben bekannt guten Speisen und Getränken einen angenehmen Aufenthalt bieten zu können. Auch Pommes wird es wieder geben. Ab 12.00 Uhr bietet ein Mitarbeiterteam des Kindergottesdienstes sowie von Jugendmitarbeitern ein buntes Kinderprogramm mit Kreativangeboten und Spielstationen rund um das Gemeindehaus und im Foyer der Grundschule an. Der Erlös des „Schlachtfestes“ kommt in diesem Jahr je zur Hälfte dem „Förderkreis für die Kinder- und Jugendarbeit“ sowie der allgemeinen Gemeindearbeit zugute. Kuchenspenden sind auch in diesem Jahr wieder sehr willkommen!

Durch eine Mitteilung an das Evang. Pfarramt (Frau Mayer ist dienstags und freitags von 9-12 Uhr unter T. 2505 erreichbar) oder ein Mail an evpfarramt_schwanwebde) helfen Sie uns planen.

 


21.11 - 21.11.2108
18:30 Uhr:
GD am Buß- und Bettag in Schwann mit Abendmahl (Pfarrer Manz)
Freitag, 14.12.2018
17:30 Uhr in Schwann:
Mädchenjungschar - Weihnachtsfeier
Sonntag, 16.12.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer Schwarze)
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Schwarze)
Dienstag, 18.12.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Sonntag, 23.12.2018
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Held)
Montag, 24.12.2018
15:15 Uhr:
Heiligabend-GD in Schwann mit Weihnachtsstück (Pfarrer Held)