Erntedank mit Gemeindefest am 27. September 2015 in Schwann war ein schönes Fest

27.9.2015 in Schlosskirche und Gemeindehaus

Impressionen von einem schönen Erntedankfest

27.9.2015 Familiengottesdiennst mit Konfirmanden und "KiGo" in der Schlosskirche, anschl. Mittagessen und Begegnung für Jung und Alt im Gemeindehaus

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Die Predigt über 1. Thess 5,18 und zum Anspiel "Von Äpfeln und Würmern" (Pfarrer Friedhelm Bühner)

Liebe Konfirmanden, lieber Jan, 

das habt ihr großartig dargestellt …

vielen Dank!

 

(Kleine Kinder lösen Apfelrätsel …)

 

Ja, liebe Erwachsene,

in diesem megaheißen Sommer war das so eine Sache mit dem Obst:

Viele Äpfel sind klein geblieben

und es gab auch weniger Obst als sonst. 

Die Bäume haben nach Regen gelechzt …

und man musste schon froh sein, 

wenn sie nicht vertrocknet sind. 

 

Und dann geht so mancher jetzt um diese Jahreszeit in seinen Garten, 

zum Pflücken - und stellt fest: 

Viele Äpfel sind schon „Fallobst“ (herunter gefallen).

Und auch die, die noch am Baum hängen, 

haben nicht selten Würmer …

 

„Seid dankbar in allen Dingen, 

das ist der Wille Gottes in Jesus Christus an euch“

über dieses Wort des Apostels Paulus denken wir heute nach. 

 

Wie geht es uns damit?

Danken - wirklich für alles?

Auch für die „Würmer“?

 

Die Würmer in unserem Anspiel heute stehen für das 

„Faule“, das „Matschige“, „das Zerbrochene“ in unserem Leben!?

Und wir selbst sind die „Äpfel“. 

Wir könnten auch Birnen oder Tomaten oder Schnittlauch sein …

Ganz egal. 

 

Alles, was wächst, ist nicht immer schön und gut. 

Es kann auch Würmer haben …

 

Und wenn ich das auf mein Leben übertrage, 

dann muss ich sagen: 

Ja, wenn’s mir gut geht, 

dann fällt es leicht, Gott dafür zu danken

    - für die Gesundheit

    - für gute Noten

    - den schönen Urlaub,

    - für eine harmonische Familie u. u. u.

Dann komme ich mir vor wie eine schöne Frucht, ohne Würmer!

 

Aber - darauf habe ich keinen Anspruch!

 

Manche Menschen beten - seit vielen Jahren …

und das Problem - hat sogar noch zugenommen!

 

Wie ist das dann?

Kannst Du und willst Du Gott wirklich auch dann danken, 

wenn Du Dich zur „Kategorie Fallobst“ zählst?

Wenn bei Dir einfach „der Wurm drin“ ist, 

Du z. B. eine Krankheit hast, die nicht weichen will, 

wenn Du in einer schweren Ehe lebst …, 

wenn Du die Ziele, die Du Dir immer wieder vornimmst, 

einfach nicht schaffst?

 

So viele Menschen gibt es, 

denen das schwer zusetzt!

 

Vor allem dann, wenn sie Gott vor allem als den „lieben Gott“ 

kennen, 

der, der immer gut ist, 

der immer hilft und heilt

und das, was andere (oder auch ich) verbockt haben, 

vergibt und wieder in Ordnung bringt. 

 

Ja, Gott sei Dank, tut er das auch!

Er verbindet, hilft, heilt, bringt auf den rechten Weg. 

 

Aber er muss es nicht. 

Ja, manchmal fängt Gottes Hilfe - auch mit dem Zerbrechen an. 

Auch hinter dem Zerbrechen steht - Gottes Liebe. 

Das will uns überhaupt nicht einleuchten!

Dass auch wo der Wurm drin ist, und ich es nicht ändern kann, 

Gott am Werk ist. 

 

Das ist eine biblische Tatsache, 

die uns fremd geworden ist:

Ja, Gott kann auch zerbrechen!

 

Wir sind so ganz anders programmiert bei dem Wort „zerbrechen“. 

Wie oft haben wir Worte gehört wie Jesaja 42,3:

„Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen …“ oder

„Er hat mich gesandt, die zerbrochenen Herzen zu heilen“ (Jes 61,1) oder

„Der Herr ist nahe bei denen, die ein zerbrochenes Herz haben“ (Ps 147,3). 

 

Das stimmt alles. 

 

Ich habe das in meinem Leben immer wieder erfahren: 

    - im Zweifel, in Anfechtungen,

    - in Führungen, die ich nicht verstanden habe, 

    - als ein 20-jähriger guter Freund gestorben ist, an seinem Geburtstag!

Andere berichten von 

    - Schwermut, 

    - von Schlaganfällen, 

    - misslungenen Operationen …

 

Ja, es stimmt: Gott tröstet, er richtet auf, hält fest, bewahrt, hilft durch. 

 

Aber das andere stimmt eben auch: 

Gott kann zerbrechen!

Es steht kein böser Wille dahinter …

 

Sondern Gott macht das, weil er mit uns etwas vorhat, 

weil er uns gebrauchsfähiger machen will, 

etwas zu seiner Ehre, 

etwas zu unserem Heil - und zum Segen für andere. 

 

Und: Damit wir wissen, was wahre Dankbarkeit bedeutet! ( … ) 

 

Das wird oft nicht so laut gesagt in Predigten. 

Vielleicht deshalb, weil da die innerste Beziehung eines Menschen 

zu Gott (zu Jesus Christus) angesprochen wird, 

weil da das tiefste Geheimnis unseres Glaubenslebens 

auf den Prüfstand kommt. 

 

Da geht es um meine ganz persönliche Beziehung zu ihm.

Um die Spannung: Gott weiß darum! Er weiß alles. 

Es geht nichts an ihm vorbei - ohne seinen Willen. 

Alles, was uns trifft, kommt von Gott …

Auch im Leben von Menschen, die ihn lieb haben!

 

Leid, Trauer, Verletzungen, Gebete und Pläne, 

die sich nicht erfüllen, das sind so typische „Würmer“, 

die in uns „nagen“ können 

und die uns vielleicht mürbe und matschig machen. 

 

Aber wir werden dabei geprüft:

Glaubst Du, dass Gott - Dein Leben - trotzdem nicht entgleitet? ( … ) 

 

Für die Bibel ist es eine Tatsache, 

dass bei Gott Menschen, die Zerbruch erlebt haben, 

nicht wertlos sind

und von ihm auch nicht weggeworfen werden, 

sondern besonders wertvoll sind,

in seiner Hand. 

 

Denn wenn ein Mensch erlebt, wie er äußerlich zerbricht, 

passiert ganz oft etwas Geheimnisvolles, 

dass er nämlich erlebt, 

wie der innere Mensch heran reift. 

Der Apostel Paulus hat das geschrieben (2. Kor 4,7-18):

„Wenn auch unserer äußerer Mensch zerbricht, 

so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert …“

 

Der Gärtner in unserem Anspiel heute

hat den Apfel mit Wurm für seinen Apfelkuchen genommen, 

nicht den schönen, wurmlosen am Baum. 

Er fand den als besonders geeignet, 

hat ihn „zurecht geschnippelt“ für seinen Kuchen …

 

Kannst Du das von Gott schon annehmen, 

dass er Dich vielleicht gerade durch Leid besonders „wertvoll“ 

macht?

 

Denn die Erfahrungen, 

die wir im Leid sammeln,

die könnten wird sonst nirgends machen. 

Und indem wir sie machen, 

sollen wir uns ihnen stellen, 

daraus Konsequenzen ziehen

und werden für unseren weiteren Weg im Glauben profitieren. 

 

Die „Würmer“ des Lebens, liebe Gemeinde, 

sie wollen unsere Dankbarkeit für Jesus Christus stärker machen

und uns den Horizont erweitern, 

dass wir erkennen, was wirklich wichtig ist. 

 

Das beginnt ganz oft damit, 

dass ich mich gegen alle Einsicht und Logik zu einem „JA“ 

durchringe und bete:

„Herr, ich verstehe dich nicht …, aber ich vertraue dir!“

 

Ganz viele Bespiele dafür zeigt uns die Bibel. 

Menschen mit schweren Führungen, 

die ein JA dazu gefunden haben

und dadurch zu wertvollen Menschen in Gottes Hand geworden sind: 

    - ein Hiob, der zuerst sagt „Gott hat mich zerbrochen um und um …“

        und dann bekennen kann: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“. 

    - ein Palmbeter, der zunächst feststellt: 

        „Ich bin gewesen wie ein zerbrochenes Gefäß; 

        entsetzt habe ich gedacht: Du hast mich verstoßen …“, 

        bis er bekennen kann: 

        „Wer treu zu dir hält, steht unter deinem Schutz“, 

    - ein Elia, der lebensmüde unter einem Gebüsch liegt

        und dem Gott sagt: „Steh auf, iss und geh, erfüll’ meinen Auftrag“

        und Elia geht als ein Beauftragter Gottes mit neuem Segen. 

oder denken wir an Petrus, an einen Paulus u. v. a.

 

Nicht nur im Anspiel, 

sondern im echten Leben ist es so, 

dass zerbrochene Menschen

eine besondere Ausstrahlung haben. 

 

Menschen, 

die bei Gott in die Schule gehen, 

die bereit sind ihm zu vertrauen, 

seine Hand nicht loslassen, 

… auch wenn sie ihn nicht verstehen. 

 

Menschen, die wissen: Gott kann!

Er kann alles! 

Er kann mich heilen!

 

Aber ob er es auch will?

 

Diese Entscheidung Gott zu überlassen, 

gibt Menschen eine besondere Ausstrahlung,

macht sie anziehend.

Und sie werden von Gott oft besonders gesegnet. 

 

Unsere Bibel und die ganze Kirchengeschichte

ist voll von Beispielen dafür, 

wie Gott mit Menschen Geschichte geschrieben hat, 

die Schweres ertragen haben - und an seiner Hand geblieben sind. 

 

Da sollst auch Du dazu gehören. 

Gerade wenn Du denkst: 

Aber bei mir ist doch wirklich der Wurm drin!

Mit mir wird’s nix mehr! ( … ) 

 

Dann wünsche ich Dir von Herzen, 

dass Du Dich dazu durchringen kannst, 

„in allen Dingen dankbar zu sein“ (oder zu werden).

Weil es der Wille Gottes ist

in Jesus Christus. 

 

Und er darauf einen großen Segen legt.  

Auch wenn sich Gebete und Wünsche nicht erfüllen. 

Amen

 

Anmerkungen:

 1) Hiob 19,10 und 19,25.

2.) Ps 31,13.23.

3.)  1. Kg 19,1-8.

 

Anspiel siehe www.drama-ministry.de

 

Presseankündigung

Auch in diesem Jahr findet wieder das weithin bekannte Schwanner Erntedank Gemeindefestmit einem bunten Programm für Jung und Alt statt. Am Sonntag, den 27. September 2015 ist es wieder soweit. Um 10.15 Uhr ist Eröffnung mit einem kreativen Familiengottesdienst in der Schlosskirche, der in diesem Jahr von Konfirmanden mitgestaltet wird (an diesem Sonntag gibt es also ausnahmsweise keinen Kindergottesdienst). 

Danach findet der Festtag für die ganze Familie seine Fortsetzung im und um das Evang. Gemeindehaus herum. Es gibt in diesem Jahr Braten mit Spätzle und Salat - alternativ ein vegetarisches Menü -, Kaffee und Kuchen sowie ein Eisangebot der Jungscharen.  Draußen vor dem Gemeindehaus lädt den ganzen Tag über unser  Bücherflohmarkt zum Stöbern ein. Ein interessantes Extra-Programm mit Hüpfburg gibt es ab 12 Uhr für Kinder aller Altersstufen rund um das Gemeindehaus.

Die Evang. Kirchengemeinde Schwann freut sich über viele Besucherinnen und Besucher am 27. September 2015 und lädt schon heute herzlich ein. Natürlich braucht so ein großes Fest auch viele fleißige Hände, Kuchenspender und wertvolle Bücher für den Flohmarkt. Wenn Sie sich gerne an irgend einer Stelle beteiligen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarramt Schwann (T. 2505). Wir freuen uns sehr. 

Der Erlös des Gemeindefestes ist auch in diesem Jahr wieder für wichtige Aufgaben in der Kirchengemeinde Schwann, unter anderem die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit, bestimmt.


21.11 - 21.11.2108
18:30 Uhr:
GD am Buß- und Bettag in Schwann mit Abendmahl (Pfarrer Manz)
Sonntag, 16.12.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer Schwarze)
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Schwarze)
Dienstag, 18.12.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Sonntag, 23.12.2018
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Held)
Montag, 24.12.2018
15:15 Uhr:
Heiligabend-GD in Schwann mit Weihnachtsstück (Pfarrer Held)
16:30 Uhr:
Heiligabend-GD in Dennach, besinnlich (Pfarrer Held