Auferstehungsfeier und Osterfrühstück am Ostermorgen 2016 in Schwann

Ostermorgen, 27.3.2016 vor der Schlosskirche Schwann mit Auferstehungsfeier (Vikar Simon Wandel), anschl. gemeinsames Frühstück im Gemeindehaus und Familiengottesdienst in der Schlosskirche (Pfarrer Friedhelm Bühner)

Eindrücke in Bildern ...

Bilder von Meli Hunsmann u. a. 

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Predigt zu einem Anspiel, einem Videoclip zur Entstehung eines Kükehns im Hühnerei" und einer pantomimischen Aufführung von Lukas 24,1-12:

 

 

Liebe Erwachsene, liebe Kinder,  

 

welchen Sinn macht das Osterei?

Welchen Sinn hat es, gerade in der Osterzeit Eier

in allen Farben und Arten zu gestalten?

 

Ich habe hier ein rohes Ei mitgebracht …

[… an Kanzelkante schlagen …]

Oh, das ist gar nicht wirklich roh!

 

Rohe Eier sind sehr empfindlich, 

man muss sie vorsichtig behandeln, behutsam …

Aber so ein Ei hat trotzdem eine ziemlich harte Schale!

 

Schauen wir mal in die biblische Geschichte: 

Dem Leben geht der Tod voraus. 

Vor der Auferstehung steht das Kreuz. 

Ostern fängt auf dem Friedhof an. 

Sie haben einen großen Stein vor das Grab von Jesus gerollt, 

ein richtig dicker Brocken.

 

Von außen betrachtet könnte man das Grab von Jesus 

mit einem Ei vergleichen: Jesus umgeben von einer harten 

Schale aus Fels und Stein. 

Keiner kommt mehr rein, keiner mehr raus. Alles ist aus. 

Innen bewegt sich nichts mehr. 

Da ist kein Leben. 

 

Das Wunder des Lebens - die Auferstehung - 

passiert im Verborgenen!

Wie bei einem Ei. 

Keiner kriegt etwas davon mit.

Es bleibt ein Geheimnis. Gottes Geheimnis. 

 

Wie das beim Küken vor sich geht, 

das haben wir vorhin gesehen. 

In einer kleinen Luftblase entwickelt sich das neue Leben.

Wenn es dann den ganzen Platz ausfüllt, 

dann kriegt das kleine Wesen so richtig Platzangst.

Aber der Schöpfer hat ihm ein kleines, rettendes Werkzeug

mitgegeben, eine kleine Säge, ein „Eizahn“

und mit dem hackt sich das Küken den Weg in die Freiheit. 

Erleichtert und froh schaut es in die Welt. 

 

Das ist doch ein schönes Bild auch für uns Menschen!

Auch wir leben in unserer Welt - wie in einem Ei. 

In engen Grenzen.

Und denken nur zu leicht, das sei die ganze Wirklichkeit!

Darüber hinaus gäbe es nichts. 

 

Aber selbst große Naturwissenschaftler staunen immer wieder. 

Denn obwohl wir heute viel mehr wissen als früher

tauchen umso mehr Fragen und Rätsel auf!

 

Ostern, die Eier, machen nur Sinn, 

wenn wir den Mut aufbringen und uns eingestehen:

Es gibt außer der Welt, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, 

noch eine andere Welt, eine andere Wirklichkeit, 

die uns verborgen bleibt. 

 

Man kann Ostern, die Auferstehung von Jesus nicht beweisen. 

Ohne Glaube, ohne Vertrauen auf Gott, der mehr sieht, mehr weiß 

und kann als wir - geht es nicht. 

 

Aber:

Jesus war auf jeden Fall nicht mehr in seinem Grab am Ostermorgen. 

Das war für die Frauen am Grab keine Glaubenssache, 

sondern Fakt. 

Und sie mussten damit fertig werden. 

Sie mussten es den anderen sagen, 

obwohl sie von vornherein wussten, 

dass man ihnen als Frauen (in der damaligen Zeit) 

gar nicht glauben würde!

 

Das ist einer der Gründe, warum die Osterberichte der Bibel 

so glaubwürdig sind: Weil kein vernünftiger Mensch auf die Idee

gekommen wäre, gerade Frauen als die ersten Zeugen zu 

präsentieren!

Außerdem gab es noch viele Jahre danach hunderte von Menschen, 

die Jesus nach seiner Auferstehung mit eigenen Augen gesehen haben, 

und die konnte jeder fragen, der wollte!

 

Die Auferstehung von Jesus ist nicht nur eine Hoffnung. 

Sie ist wirklich und echt. 

Es liegt aber an jedem einzelnen, 

ob er ihr glauben will.

Es liegt letztlich am Vertrauen auf Gott, darauf, 

ob er meine engen Grenzen aufbrechen kann und darf …

 

So wie bei der Entstehung des Kükens im Hühnerei, 

das sich unseren Augen bis zum Schlüpfen völlig entzieht. 

 

Der „Eizahn“ des Glaubens, liebe Gemeinde, 

ist das Vertrauen zu Gott. 

 

Ohne dieses Vertrauen, kannst Du nicht durch die Schale 

des Todes hindurch durchbrechen. 

 

Aber mit diesem Vertrauen 

wirst Du Jesus sehen, den Auferstandenen. 

Er wird Dir begegnen und Dein Leben neu machen. 

Schon jetzt in diesem Leben. 

und nach Deinem Tod geht’s erst richtig weiter, 

weil auch Du auferstehen wirst und dann bei ihm sein. 

Amen

 

(Pfarrer Friedhelm Bühner)


 

Am Ostersonntag wieder Auferstehungsfeier mit dem Posaunenchor und Osterfrühstück für alle im Gemeindehaus Schwann

Wie in den vergangenen Jahren lädt die Kirchengemeinde Schwann wieder zu einer Auferstehungsfeier mit dem Posaunenchor am Ostersonntag um 7.00 Uhr vor der Schlosskirche ein. Im Anschluss daran ist Jung und Alt zum Osterfrühstück mit einem Frühstücksbüffet ins nahe Gemeindehaus eingeladen und dann um 10.15 Uhr zum Familiengottesdienst in der Schlosskirche. Lassen Sie sich überraschen und machen Sie den Auferstehungsmorgen zu einer besonderen Erfahrung!




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

21.11 - 21.11.2108
18:30 Uhr:
GD am Buß- und Bettag in Schwann mit Abendmahl (Pfarrer Manz)
Dienstag, 11.12.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Freitag, 14.12.2018
17:30 Uhr in Schwann:
Mädchenjungschar - Weihnachtsfeier
Sonntag, 16.12.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer Schwarze)
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Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Schwarze)
Dienstag, 18.12.2018
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Sonntag, 23.12.2018
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