2015-12-24 Familiengottesdienst

Impressionen in Bildern und Predigt am Familiengottesdienst an Heilig Abend 2015 in Schwann (zu einem Weihnachtsstück von Kindern und Jugendlichen)

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Liebe weihnachtliche Gemeinde, 

liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

 

„Alle Jahre wieder ...“

 

... wird es Weihnachten, eine schöne Zeit, 

Zeit für die Familie, 

Zeit miteinander um den Tannenbaum zu verbringen, 

besinnliche Stunden ...

 

Weihnachten, eine schöne Zeit, 

Weihnachten, eine geschäftige Zeit!

Weihnachten, auch eine Zeit, die uns unterbricht?

Die uns aufhorchen lässt, 

die uns ganz unerwartete Einsichten bringt?

 

In dem Weihnachtsstück, das wir gerade erlebt haben, 

beginnt das schon im Himmel, 

als der Erzengel Michael - und der Engel Gabriel (mit Uriel)

verschiedene Erwartungen haben: 

Michael denkt in gewohnten Gleisen, 

aber Gabriel weiß mehr: 

    - von einem streng geheimen Auftrag, 

    - dass sich hier eine Zeitenwende anbahnt, 

        sich alte Verheißungen Gottes erfüllen. 

    - dass es um „das ganz große Ding geht, 

        auf das wir alle warten“.

 

Und wir? - Was erwarten wir?

Das „ganz große Ding“, das Gott hier dreht?

Seine Bewegung auf uns zu 

oder sind wir mehr mit uns selber beschäftigt heute?

 

Mit Maria erleben wir hier eine Frau, 

die bereit ist, sich Gott ganz zur Verfügung stellen. 

Sie weiß von keinem Vater für ihr Kind - und antwortet doch: 

„Siehe, ich bin des HERRN Magd!“ und dann weiter: 

„Mir geschehe, wie du gesagt hast!“

 

So zieht sie mit Joseph, ihrem Verlobten, nach Bethlehem

zur Volkszählung und entdeckt Zug um Zug, 

wie sich Gottes Plan erfüllt. 

 

In Gottes Plan spielen auch die Hirten und die Weisen eine Rolle. 

Selbst der Wirt, der einem Weisen noch 10 Dukaten für die 

Nacht im Stall abknöpft. 

 

Gemeinsam kommen Hirten und Weise verblüfft dazu

vor Jesus, dem Retter - den sie überall nur nicht in einer Futterkrippe

erwartet hat, niederzuknien, und ihn voller Dank anzubeten. 

WAS HABT IHR HIRTEN DA GEBETET? (  ... )

    - „Danke Gott, dass du mit diesem Jesus etwas 

        Besonderes vorhast. 

    - Danke Gott, dass du uns näher gekommen bist. 

    - Danke für Jesus,

        dieses Kind mit dem „so gewöhnlichen Namen“,

    der doch viel mehr bedeutet, als wir je erwartet hätten:

    Unser „Retter“ und „Helfer“!

 

 

Liebe Gemeinde am Weihnachsabend,

 

„Alle Jahre wieder ...“

Im Grunde können wir Weihnachten auch ohne diesen Sohn Gottes

feiern, so wie Weihnachten in Japan oder sogar in islamischen Ländern. 

Auch dort freuen sich die Menschen über eine Auszeit, 

über ein Fest des Schenkens, der Gemeinschaft in der Familie. 

 

Aber da fehlt die Hauptperson!

WIE HEIßT DIE HAUPTPERSON VON WEIHNACHTEN NOCH MAL? ( ... ) 

Ohne Jesus ist es nicht wirklich Weihnachten!

Ohne Jesus, den wir als Retter und Helfer feiern, 

ist es wie ein Fest ohne Gastgeber. 

 

Auch wenn wir viele gute Worte finden

und schöne Dekorationen gestaltet haben. 

Auch wenn das Essen wieder vorzüglich schmeckt

und wir uns mit der letzten Kraft füreinander ins Zeug gelegt haben. 

 

Darf ich Sie einmal fragen, 

warum Sie Weihnachten feiern?

 

Sie sollten damit rechnen, dass dieses Weihnachtsfest 2015 

viel verändern könnte, ihnen näher gehen als sonst, 

Sie persönlich anrühren!

 

Warum denn?

Weil auch Sie heute (wie Maria und Josef, wie die Hirten und 

die Weisen) entdecken können: 

„In dem eigentlich ganz gewöhnlichen Namen JESUS“

steckt Gottes Programm, Gottes Plan, Gottes Absicht auch mit mir: 

Jesus will mein „Retter“ und „Helfer“ sein!

 

 

„Die Einladung ist ausgesprochen!“, 

wie Gabriel gesagt hat. 

Die Einladung zu Jesus zu kommen, 

vor ihm niederzuknien und ihm vor allem anderen zu danken, 

danken dafür, dass er diesen gefährlichen Weg geht. 

 

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, 

dass er seinen einzigen Sohn in diese Welt sandte, 

damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen werden, 

sondern das ewige Leben haben“ (Joh 3,16). 

 

Jesus hätte sich diesem Weg auch verweigern können. 

 

Aber Jesus hat sich diesem Weg von den Windeln bis ans Kreuz

nicht verweigert - aus Liebe, als lebendige Einladung, 

durch ihn zu Kindern Gottes zu werden

und das ewige Leben zu bekommen. 

 

Je mehr ich darüber nachdenke, 

umso mehr muss ich staunen über dieser unerhört frohe Botschaft. 

 

Jesus will mein Retter und Helfer sein!

Ich darf durch Jesus zu Gott kommen.

 

Dazu sind wir eingeladen: Einzutreten in den Lichtglanz Gottes. 

 

Jesus ist das eigentliche Geschenk an Weihnachten. 

Und Gott ist der Gastgeber.

Alles, was wir uns gegenseitig schenken können, 

kann nur ein kleiner Abglanz davon sein. 

Aber auch ein Hinweis auf Jesus, 

wenn wir das unter dem Christbaum deutlich machen:

Danke Gott, dass du mit diesem Jesus etwas Besonderes vorhast. 

Danke Gott, dass du uns näher gekommen bist. 

Danke für Jesus.

Ich will dir folgen und dir dienen. 

Heute und an allen Tagen meines Lebens.

Amen




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

21.11 - 21.11.2108
18:30 Uhr:
GD am Buß- und Bettag in Schwann mit Abendmahl (Pfarrer Manz)
Sonntag, 16.12.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer Schwarze)
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Schwarze)
Dienstag, 18.12.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Sonntag, 23.12.2018
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Held)
Montag, 24.12.2018
15:15 Uhr:
Heiligabend-GD in Schwann mit Weihnachtsstück (Pfarrer Held)
16:30 Uhr:
Heiligabend-GD in Dennach, besinnlich (Pfarrer Held