2014-09-07

Predigt über 1. Korinther 3,9-15 / Pfarrer Friedhelm Bühner

Wir hören Gottes Wort für diesen Sonntag aus dem 1. Brief

des Apostels Paulus an die Korinther, Kap. 3, die Verse 9-15:

„9 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und 

Gottes Bau. 10 Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, 

habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer 

baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. 11 

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, 

welcher ist Jesus Christus.12 Wenn aber jemand auf den Grund 

baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, 13 so wird das 

Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird's 

klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von 

welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. 14 

Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird 

er Lohn empfangen. 15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, 

so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, 

doch so wie durchs Feuer hindurch. 

 

 

 

 

Liebe Gemeinde, liebe Konfirmanden,

vielleicht haben Sie auch schon so gedacht: 

Damals, zur Zeit des Neuen Testamentes, 

da war doch sicher alles ganz anders als heute: 

Da blühten die Gemeinden, 

da waren die Christen begeistert dabei Jesus zu verkündigen

    und sie waren noch ›ein Herz und eine Seele‹ (1). 

 

Aber bei genauem Hinsehen sieht man: 

Probleme gab’s damals auch schon. 

Die Gemeinde in Korinth z. B., an die Paulus schreibt, 

war keine ideale Gemeinde, 

da gab’s viel Stress nach innen. 

Nix mit „ein Herz und eine Seele“!

 

Gleich am Anfang seines Briefs lässt der Apostel durchblicken, 

was dort los war: Grüppenchbildung mit Fanclubs!

Die einen schwörten auf Paulus (der hatte die Gemeinde gegründet), 

andere schwärmten von Apollos (das war sein Nachfolger vor Ort, 

der konnte auch besser auftreten als sein Vorgänger, 

gab was her, auch nach außen). 

Und dann gab’s noch andere: 

eine ›Petruspartei‹ und eine ›Christuspartei‹. 

Die Christen waren zersplittert - schon damals!

 

Und wie hat Paulus darauf reagiert? 

 

Er wollte den Korinthern zurecht helfen, 

indem er ein Bild von der „Baustelle“ benutzt, 

das damals wie heute noch sehr eindrücklich ist:

Er vergleicht die Gemeinde in Korinth mit einer Baustelle, 

bei der drei Dinge immer ganz wichtig sind: 

1. der Bauherr (Wer ist der Auftraggeber, hat das Sagen?)

2. der Baugrund (Worauf wird da gebaut, trägt das wirklich?) und

3. die Bauabnahme (Wenn die Bauzeit rum ist, wird das „Hundert-

wasserhaus“ nochmal streng geprüft und wenn es ganz hart kommt, 

vielleicht sogar wieder abgerissen, weil es bei der Prüfung

„durchgefallen“ ist)

 

 

Doch der Reihe nach. 

 

1. Paulus erinnert an den Bauherrn.

Es fällt förmlich auf, 

wie gleich im ersten Vers unseres Predigttextes Gott betont wird: 

›Gottes Mitarbeiter‹, ›Gottes Ackerfeld‹, ›Gottes Bau‹. 

 

Manchmal steht ja an Baustellen ein großes Schild, 

aus dem der Bauherr ersichtlich ist, 

»Hier baut das Land Baden-Württemberg« oder

„Hier baut die Bundesrepublik Deutschland“ (ganz oft an der A8 

in Richtung Karlsruhe)

 

Stellen wir uns vor, an der Baustelle der Gemeinde Jesu Christi

gäb’s auch so ein Schild. 

Was müsste auf diesem Schild stehen? 

 

Paulus würde auf dieses Schild schreiben: »Hier baut Gott.« 

Hier ist Gott der eigentlich Handelnde.

 

Jetzt ist es aber das Große und Unbegreifliche, 

dass Gott Menschen mithelfen lässt am Bau seiner Gemeinde. 

Paulus sagt: »Wir sind Gottes Mitarbeiter.« 

Er hat das immer als ein Vorrecht verstanden, 

mitarbeiten zu dürfen. 

Und wenn Paulus von seinem Dienst für Gott redet, 

dann taucht da immer wieder das Wort ›Gnade‹ auf. 

So auch in unserem Text: »Ich, nach Gottes Gnade, die mir 

gegeben ist, habe den Grund gelegt . . .«. 

 

Dass wir Mitarbeiter Gottes sein dürfen, das ist Gnade, 

das ist ein unverdientes Geschenk.

 

Und zu dieser Gnade gehört es auch, 

dass Gott uns zur Mitarbeit begabt und befähigt. 

(Er beruft in aller Regel nicht die Begabten und Befähigten, 

sondern er begabt und befähigt Leute, 

die daran bisher gar nicht gedacht haben …)

        - Da hat (oder bekommt) jemand die Gabe, mit Kindern umzugehen, 

        - den Gottesdienst musikalisch zu bereichern, 

        - lebendig und anschaulich die Bibel zu verkündigen, 

        - zu organisieren oder Sachen zu gestalten …

Jede Gemeinde ist auf solche Gaben und Fähigkeiten angewiesen!

 

Aber das Entscheidende tut doch Gott!

Nicht wir. 

 

Das war damals in Korinth aus dem Blick geraten. 

Und auf einmal hat sich alles um Menschen 

mit ihren Gaben und Fähigkeiten gedreht. 

 

Die einen trauern Paulus nach und denken:

„Ach, wenn doch Paulus noch da wäre …“

 

Die anderen loben Apollos in den höchsten Tönen: 

»Der hat Pep, der hat Feuer! 

Der hat frischen Wind in die Gemeinde gebracht!« 

 

Und schon war da ein Riss in der Gemeinde, 

sie haben sich nacheinander auseinander dividiert, 

weil sie denken, das Gedeihen ihrer Gemeinde

sei abhängig von Menschen (und von menschlichen 

Fähigkeiten). 

 

 

Deshalb ist es Paulus so wichtig, klarzustellen: 

Gott ist der Bauherr. 

Er tut das Entscheidende. 

Wir - sind bestenfalls - seine Mitarbeiter, Handlanger, „Hiwis“ …

Leute, die ihm Dankbarkeit und Ehre erweisen wollen, 

weil er sie zu Christenmenschen gemacht hat …

 

Paulus benützt in diesem Zusammenhang auch noch das

Bild vom Ackerfeld: 

Natürlich ist es wichtig, dass der Bauer nicht einfach Däumchen dreht, 

sondern pflanzt, bewässert, jätet, Pflanzenschutz betreibt, 

– aber das Entscheidende, das Wachstum und das Gedeihen, 

das wirkt Gott. 

 

Einige Verse davor schreibt Paulus: 

»Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; 

aber Gott hat das Gedeihen gegeben. 

So ist also weder der, der pflanzt noch der, der begießt etwas, 

sondern Gott, der das Gedeihen gibt« (V. 6.7).

 

Dass da in Korinth, einer Hafenstadt, die für ihr ausschweifendes

Leben bekannt war, überhaupt eine Gemeinde entstanden ist

und dass diese Gemeinde sich inmitten einer heidnischen Umwelt

behaupten konnte, 

das war nicht das Verdienst des Paulus, 

auch nicht das Verdienst des Apollos, 

sondern das hatte Gott gewirkt.

 

Das zu sehen, kann auch für uns entlastend sein, 

wissen zu dürfen: 

Gott selber treibt den Bau seiner Gemeinde voran

und ihm umso treuer zu dienen, 

jeden Tag in den Ohren zu liegen, 

dass doch ein geistlicher Ruck auch durch unseren Ort gehen möge

und Menschen umkehren zum lebendigen Weg

(weg von ihren Götzen, die doch nicht tragen …)

 

Gott ist der Bauherr

und wir - dürfen ihm von ganzem Herzen dienen, 

ohne Starallüren - und ohne ständigen Blick auf unsere vielen Defizite.

 

 

 

2. Paulus erinnert an den Baugrund.

Statt Baugrund könnten wir auch sagen: das Fundament. 

Paulus erinnert die Gemeinde in Korinth an das Fundament, 

auf dem sie steht. 

 

Der höchste Turm dieser Welt ist aktuell der Burj Khalifa in Dubai

mit einer Höhe von 830 m. 

Ein unglaubliches Gebäude, am Rande der Wüste erbaut

und doch nicht auf Sand. 

Denn der wichtigste Teil ist wie immer das Fundament:

Da sind Hunderter Betonpfeiler in die Erde getrieben worden, 

jeder Pfeiler über 100 Meter lang. 

Auf diesen Pfeilern ruht eine gewaltige Betonplatte, 

das Fundament, mit dem der Burj Khalifa steht und fällt. 

 

Auf das Fundament kommt es an!

Das gilt auch für die Gemeinde Jesu Christi!

 

Was ist das Fundament der Gemeinde Jesu Christi? 

Und was war das Fundament der Gemeinde in Korinth? 

Paulus schreibt: »Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, 

habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister«, 

als ein weiser Architekt. 

 

Das hört sich auf den ersten Blick so an, 

als ob Paulus das Fundament der Gemeinde geschaffen hat, 

als ob die Gemeinde auf seinen religiösen Überzeugungen basiert. 

 

Aber wenn wir weiterlesen, wird klar, dass es anders ist: 

»Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, 

welcher ist Jesus Christus.«

 

Paulus war der Gemeindegründer, 

aber er war nicht der Grund, 

er war nicht das Fundament der Gemeinde. 

Seine Gründungsarbeit bestand schlicht darin, 

dass er Menschen auf das Fundament gestellt hat, 

das uns in Jesus Christus - in der Bibel - gegeben ist. 

 

Ja, wir können sagen: Er war gerade darin weise, 

dass er die Menschen nicht an sich, 

sondern an Jesus und das Wort der Bibel gebunden hat. 

In seinem zweiten Brief nach Korinth wird er schreiben: 

»Als ich zu euch kam . . . hielt ich es für richtig, 

unter euch nichts zu wissen, als allein Jesus Christus, 

den Gekreuzigten.«

 

Paulus hat gewusst: Das, was uns in den Himmel bringt, 

das ist nicht menschliche Klugheit, 

nicht menschliche Überredungskunst, 

nicht menschliches Können, 

sondern das ist allein Jesus Christus. 

Wer Jesus hat, der hat das Leben, 

Wer Jesus nicht hat, der hat das Leben nicht. 

 

Es geht hier um ein Fundament, 

das jenseits aller menschlichen Möglichkeiten liegt. 

eines, das das Gott geschaffen hat, 

indem er seinen Sohn stellvertretend für uns am Kreuz 

hat sterben lassen. 

 

Deshalb kann niemand Christ sein, 

der oder die sagt: Ich bin ein rechtschaffener Mensch, 

ich habe mir nichts vorzuwerfen. 

Dieser Mensch hat Jesus und was er für uns am Kreuz getan hat, 

noch nicht als Fundament!

 

Es kommt aber alles - auf das Fundament an, sagt Paulus!

 

Dietrich Bonhoeffer hat deshalb einmal geschrieben: 

»Christ ist der Mensch, der sein Heil, seine Rettung, 

seine Gerechtigkeit nicht mehr bei sich selbst sucht, 

sondern bei Jesus Christus allein . . . 

Wird er gefragt: Wo ist dein Heil, deine Seligkeit, deine Gerechtigkeit? 

So kann er niemals auf sich selbst zeigen, 

sondern er weist auf das Wort Gottes in Jesus Christus, 

das ihm Heil, Seligkeit, Gerechtigkeit zuspricht.«

 

Dass wir auf diesem Fundament stehen, 

das ist die Voraussetzung aller Mitarbeit …

 

 

Wenn Christen sich also auseinander dividieren lassen, 

dann hat das oft den Hintergrund, 

dass Jesus und sein Auftrag nicht mehr im Mittelpunkt steht, 

sondern Menschen - Menschen mit ihren Ansichten

und Meinungen. 

Dass Fan-Clubs entstehen: 

Jungscharleiterinnen oder Jungscharleiter, die mir in meiner eigenen

Biografie wichtig geworden sind, werden hoch gehalten, 

aber die Gemeinde am Ort wird egal. 

Andere springen von der einen Gemeinde zur nächsten, 

weil dort die Musik besser ist … 

Andere gehen nur zu EJW-Veranstaltungen, 

wieder andere nur zu EC-Veranstaltungen …

 

Was soll das? Würde Paulus uns heute schreiben. 

 

Was soll dieses Kreisen um völlig nebensächliche Fragen, 

als ob davon die Seligkeit abhängen würde. 

Da wird auf Menschen geschaut, 

als ob sie uns in den Himmel bringen könnten.

Da wird das gemeinsame Fundament links liegen gelassen, 

das doch in niemand anders als Jesus Christus besteht!

 

Paulus würde uns schreiben: 

Wenn ihr beieinander bleiben wollt

oder wieder neu zueinander finden wollt, 

dann wird das nur gehen, 

wenn ihr euch zurück besinnt auf das Fundament, das trägt, 

        das euch im Leben trägt, 

        das euch durch den Tod hindurch trägt und 

        das euch schließlich in den Himmel trägt. 

 

Kein Mensch kann das, 

das kann allein Jesus Christus!

 

 

3. Paulus erinnert an die Bauabnahme.

Er schreibt: 

Ist Gott also der Bauherr, 

dann sind wir ihm verantwortlich mit unserm Tun. 

 

Entscheidend sind nicht - unsere - Vorstellungen, 

sondern das, was Gott will. 

Wir bauen – bildlich gesprochen – nicht an unserem Eigenheim, 

sondern an Gottes Tempel. 

 

Deshalb sagt Paulus: »Ein jeder sehe zu, wie er . . . baut« (V. 10). 

Es ist nicht egal, wie wir bauen. 

Wir sollen nicht einfach drauf los bauen nach dem Motto: 

Hauptsache, es tut sich was, bei uns ist was los, 

sondern wir sollen darauf achten, 

dass wir richtig, also im Sinne Gottes, bauen.

 

Noch stecken wir mitten in der Bauphase. 

Noch wird gepredigt, 

noch werden Kindergottesdienst und Jungschar gehalten, 

noch trifft man sich in Hauskreisen und Jugendgruppen, 

noch wird evangelisiert und missioniert. 

 

Aber es kommt der Tag, 

an dem die Bauphase vorbei sein wird, 

es kommt der Tag der Bauabnahme -, der Tag des Gerichts. 

Dann wird Gott prüfen, ob wir recht gebaut haben. 

Dann kommt die Bewährungsprobe für unser Bauen.

 

Einige kennen vielleicht noch die uralte Werbung 

der Betonbranche:
    Da sieht man einen Leuchtturm mitten im Meer. 

        Ein Orkan tobt. 

        Die Wellen brechen sich an dem Leuchtturm, 

        so dass er fast bis zur Spitze in Gischt eingehüllt ist. 

        Darunter der Satz: ›Hoffentlich ist es Beton!‹ 

 

Mit anderen Worten: 

Hoffentlich ein Material, das der Belastung standhält! 

 

So ähnlich sieht es auch mit Blick auf unsere Mitarbeit 

am Bau der Gemeinde Jesu aus: 

Hoffentlich haben wir so gebaut, 

dass das Ergebnis den prüfenden Augen Gottes standhält!

 

Freilich, eines ist für Paulus klar: 

Mit Dienst für Gott verdient sich niemand den Himmel, 

selbst wenn mein Einsatz für Jesus mangelhaft war, 

wird mich das nicht vom Himmel ausschließen. 

 

Gott ist unsere Person wichtiger als unser Dienst. 

 

Aber: Es muss schmerzlich sein am „Tag X“, 

wenn ich mich ein Leben lang gemüht hab

und dann erkennen muss: Es war umsonst!

 

Deshalb die Frage: 

Woran können wir erkennen, ob wir richtig bauen? 

- Können wir’s erkennen an der Zahl derer, 

die unsere Gemeindeveranstaltungen besuchen? 

Können wir’s erkennen am öffentlichen Echo,
das unsere Arbeit findet? 

 

Paulus schreibt in 1. Korinther 4, 4: 

»Der Herr ist’s, der mich richtet.« 

 

Mit anderen Worten: 

Das letzte Urteil über unsere Arbeit fällt Gott. 

Dabei wird Gott manches anders beurteilen als wir:

- Mancher vermeintliche Erfolg war in Gottes Augen nur ne

farbige Seifenblase, die irgendwann zerplatzen wird. 

- Und manche vermeintliche Erfolglosigkeit 

war in Gottes Augen das Samenkorn, 

aus dem zu gegebener Zeit Frucht wächst, 

die bis in die Ewigkeit Bestand haben wird.

(In der Jugendarbeit haben wir es es viel mit jungen Menschen 

zu tun, die nach der Schule wegziehen zum Studium 

oder zur Berufsausbildung … manche sind zum Glauben gekommen.
Ich bete darum, dass Gott sie bewahrt, 

in der Treue zu seinem Wort erhält …

und sie sich am neuen Ort „in Gottes Bau“ einbringen …“

Ergo: Ob unsere missionarische Arbeit „erfolgreich“ war

oder nicht …, der „Tag X“ wird es offenbaren …)

 

Wir werden einmal staunen, 

welche Tätigkeiten, welche Dienste Gott belohnen wird, 

Tätigkeiten und Dienste, von denen wir vielleicht gedacht haben: 

Ob sich das lohnt? 

 

Ein großer Theologe hat einmal geschrieben:
»Unter der Erfolglosigkeit seiner Diener bereitet Gott seine 

Erfolge vor.« 

 

Gott kann auch den geringsten und unscheinbarsten Dienst für 

seine Ziele fruchtbar machen, 

wenn wir dabei nicht unsere, 

sondern Gottes Ehre suchen. 

 

Und das Schöne dabei ist:
Er belohnt nicht nur unser Tun, 

sondern auch das, was er – wohlgemerkt: er! – aus unserem Tun 

gemacht hat. 

 

In unseren Augen sieht es vielleicht „mini“ aus, 

was da jemand für Gott tut, 

zum Beispiel einfach die „Spielzeit“ im Kindergottesdienst vorbereiten

oder eine biblische Geschichte in der Jungschar erzählen -, 

aber wissen wir, was Gott daraus machen will?

 

Nehmen wir Gottes Urteil nicht vorweg, 

weder im Blick auf unsere eigene Arbeit 

noch im Blick auf die Arbeit von anderen!

 

Aber eines sollen wir schon tun:

Darauf achten, wie wir bauen. 

Darauf achten, dass wir dem Fundament entsprechend bauen, 

auf Christus bauen!

 

Das kann doch nur heißen, 

dass wir Jesus ganz neu zum Mittelpunkt machen, 

über ihn und was er mit seiner Gemeinde vorhat, staunen, 

dass wir nicht auf menschliche Möglichkeiten bauen, 

sondern alles von Jesus erwarten. 

 

Achten wir darauf, 

dass wir gerne Handlanger Gottes (Hiwis) bleiben, 

dass wir ihn nicht zum Erfüllungsgehilfen unserer Wünsche

und Pläne machen. 

Sondern immer wieder fragen: 

»Herr, was willst Du, wozu willst Du mich gebrauchen?« 

 

Das schenk’ uns Gott!   

Amen

 

Anmerkungen:

(1)  Apostelgeschichte 4, 32




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

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