2011-02-13 Familiengottesdienst

Predigt zur Schriftlesung Mt 7,21-29 und dem Anspiel "Fun-Damental" von Jugendliichen aus Teenkreis und Jugendkreis mit FSJ Natalie Mack / Fotos vom "Schlachtfest" mit Pressebericht

Schriftlesung Mt 7,21-29:

"21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? 23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!

24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. 26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß. 28 Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre; 29 denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten."

 

Anspiel "Fun-Damental"

Predigt

 

Liebe Teens, liebe Natalie, 

ganz herzlichen Dank für dieses „fun-damentale“ Anspiel ...

 

Fünf Menschen, unterwegs mit einem rohen Ei, 

das für ihre Lebensphilosophie oder Lebensstrategie steht, 

stehen im Leben, überzeugt von sich selbst. 

Aber was trägt? Was hält?

 

Der Erfolg im Beruf, im Leben?

Ein im Fitnessstudio trainierter und wohl geformter Körper, 

der die Frauen oder Männer nur so anzieht?

Die Strebsamkeit, Sparsamkeit, dann das Eigenheim und ein 

Partner mit den dazu passenden Ansichten?

Andere gehen das Leben eher verträumt an 

oder sogar als Lehrer der Nation: „Bildung, Bildung über alles ...“

„Was letztlich trägt, weiß ich zwar auch nicht, 

aber ich trau mir zu, die Welt zu durchschauen ...“

 

Was trägt? Was hält?

Worauf kann ich mein Leben bauen, dass es sicher nicht einstürzt, 

sondern Zukunft hat?

Und was ist, wenn alle meine Pläne und Wünsche über den Haufen 

geworfen werden?

 

Ich werde den 11. September 2001 bestimmt nie vergessen.

Da sind die beiden Türme des weltberühmten World Trade Centers

in New York nach dem verheerenden Anschlag in sich zusammen-

gekracht und tausende Menschen ums Leben gekommen. 

Seither ist der „Ground Zero“, die Bodenplatte der Hochhaus-

türme, weltbekannt geworden. 

 

Was ist, wenn ich am „Ground Zero“ meines Lebens stehe?

Welches „Wahr-Zeichen“ hält den Stürmen des Lebens stand?

Was oder wer hält mich auch noch angesichts von Krankheit und Tod?

 

Da hinten auf dem Altar ist ein Jenga-Turm aufgebaut.

Er besteht aus lauter Holzklötzen. 

Sie sind Schicht auf Schicht aufeinander gelegt. 

Wenn er nicht richtig aufgebaut ist, 

von unten nach oben solide und durchdacht geplant, 

dann ist schnell Schluss mit Weiterbauen. 

Der ganze Turm steht und fällt damit, 

wie sein Unterbau aussieht. 

Ich könnte jetzt schnell mal einen Test machen, 

aber ich lass‘ es lieber ... 

wobei ich sagen muss: Dieser Jenga-Turm sieht nicht so aus, 

als ob er auf wackligen Füßen steht ...

 

Am Ende seiner berühmten Bergpredigt in Matthäus 7, 21-29

da kommt Jesus auf diesen entscheidenden Punkt in unserem Leben 

zu sprechen: Das Fundament. 

Welches Fundament hat Dein Leben?

Trägt es wirklich, hält es allen Stürmen stand?

 

Wenn hier vom Hausbau geredet wird, 

dann ist das ein Bild für unser Leben, 

so wie wir sagen, dass sich „jemand sein Lebensgebäude zusammen-

zimmert“ oder dass „jemand sein Haus bestellt“. 

 

Da geht es nicht um die Ziele, die wir im einzelnen für unser Leben haben: 

Ein Auto zu kaufen, einen guten Schul- oder Berufsabschluss hin zu 

bekommen oder ein Eigenheim zu bauen ...

Ziele zu haben ist wichtig und gut, ganz klar. 

 

Jesus aber geht es um ein festes Fundament, 

um die Grundlage für alle Ziele in meinem Leben, 

um die „Plattform“, von der aus es sich lohnt zu leben, zu arbeiten 

und wenn die Zeit da ist zu sterben. 

 

Immer wieder stehen wir in der Gefahr, 

die Ziele, die wir haben, mit dem Lebenssinn zu verwechseln!

Aber wer sein Ziel, z. B. ein Spitzensportler zu werden, 

zum alleinigen Sinn erhebt, dessen Leben wird „sinnlos“, 

wenn er plötzlich den Sport nicht mehr ausüben kann.

Wer Arbeit und Karriere zum Sinn des Lebens macht, 

dessen Leben wir „sinnlos“, wenn er plötzlich arbeitslos wird. 

 

Der Sinn meines Lebens ist nicht ein Ziel, 

sondern die starke und tragfähige Grundlage!

Und Jesus warnt: Bau dein Lebenshaus ja nicht auf Sand! 

Denn die Platzregen und Stürme kommen, auch in deinem Leben: 

Enttäuschungen, Krisen, Verlusterfahrungen, Krankheit,

Alter und Tod. 

Was hast du dann noch? 

Was bleibt dir?

 

Und er fährt fort: Bau dein Lebenshaus auf Felsen!

Dieser Fels ist die starke und tragfähige Beziehung zu Jesus Christus!

Nur von diesem Felsen, von diesem Fundament aus, 

bekommen Ziele im Leben wirklich Sinn.

Wer bei allen Zielen danach fragt, 

ob Gottes Absicht in seinem Leben dadurch zum Tragen kommt, 

wie es im Vaterunser heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe!“, 

von dem sagt Jesus, dass sein Leben ein gutes Fundament hat, 

weil es auf den stärksten Felsen gebaut ist, 

den es überhaupt gibt: Jesus Christus.

 

Deshalb braucht es uns auch nicht zu wundern,

dass Jesus in seinem Gleichnis jetzt gar nicht weiter darauf eingeht, 

wie dieses Lebenshaus am Ende konkret aussieht, 

wie es konkret gebaut worden ist. 

 

Entscheidend ist für ihn nur der Baugrund, das Fundament, 

auf das sich ein Mensch verlassen hat. 

Das unerschütterliche Fundament ist Jesus Christus.

 

Wir alle wissen, was Pfusch am Bau ist. 

Jesus sagt: Den gibt es auch beim Bau unseres Lebenshauses. 

Wenn ich meine Ziele und Pläne, ja die ganzen Schritte meines

Lebens, nicht auf Jesus Christus baue, 

ihn an die erste Stelle in meinem Leben stelle,

seinen Willen über meinen Willen stelle,

dann besteht mein Fundament aus Sand. 

Schon der erste große Sturm kann alles wegfegen, wofür ich 

jahrelang gerackert und mich reingehängt habe ... Alles war für die Katz!

Und das gilt dann auch beim letzten „Sturm“, wenn ich nach

diesem Leben vor Gott stehe.

 

 

Im Anspiel ist unser Leben mit einem rohen Ei verglichen worden. 

Es stand für die Lebensphilosophie der Menschen

bei aller Unterschiedlichkeit. 

Nur ein kleiner Schubs, ein unachtsamer Moment, und es war kaputt. 

 

Gott will nicht, dass es dazu kommt. 

 

Er will, dass unser Leben an Ziel kommt, 

dass wir das Himmelreich erreichen, 

indem wir unser ganzes Leben auf Jesus Christus bauen. 

Er hält, er trägt, mein Leben kann wackeln wie es will

und mit ihm bin ich am Ende in seinem Reich dabei. 

Eindrücke von einem großen Begegnungsfest

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Familiengottesdienst mit der Ruck Zuck Band und Schlachtfest war ein Treffpunkt für viele Gäste aus Nah und Fern

 

Mit einem fröhlichen Familiengottesdienst, mitgestaltet von der Ruck Zuck Band und Jugendlichen mit einem spritzigen Anspiel, begann ein rundum gelungener Gemeindetag in der Evang. Kirchengemeinde Schwann. Jung und Alt sollten angesprochen werden und das ist anscheinend gut gelungen. Für die Kinder gab es den ganzen Nachmittag über ein interessantes Spiele- und Kreativprogramm im Freien sowie im Foyer der nahen Grundschule. Ein Mitarbeiterteam aus Kindergottesdienst, Bubenjungscharen, Teen- und Jugendkreis hatte dafür alles  vorbereitet. Sie sorgten auch für die „Pommes“ als kleine Alternative zur opulenten Schlachtplatte oder dem herzhaften Vesperteller, die neben „Schnitzel mit Kartoffelsalat“ von mehreren hundert Besuchern wieder gerne gegessen und als vorzüglich gelobt wurden.

So manche Besucher, die den ersten Ansturm um die Mittagszeit erlebten, kamen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Denn auch eine riesige Auswahl an Kuchen stand bereit und erfreute das Herz.

Das Schlachtfest 2011 war das wohl bestbesuchte der vergangenen Jahre. Ohne die tatkräftige Unterstützung durch die Mitglieder des Kirchengemeinderats und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus der Gemeinde und darüber hinaus wäre dieser große Tag nicht möglich gewesen. Die Hälfte des Erlöses ist auch in diesem Jahr wieder für die Beratungsstelle „Aus-WEG!?“ in Pforzheim bestimmt. Sie bietet Mädchen und Frauen im Schwangerschaftskonflikt ganz konkrete Hilfen zum Leben für ihr Kind an und war mit einem Informationsstand vertreten. Die andere Hälfte kommt der Gemeindearbeit der Evang. Kirchengemeinde Schwann zugute. 




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

21.11 - 21.11.2108
18:30 Uhr:
GD am Buß- und Bettag in Schwann mit Abendmahl (Pfarrer Manz)
Freitag, 14.12.2018
17:30 Uhr in Schwann:
Mädchenjungschar - Weihnachtsfeier
Sonntag, 16.12.2018
9:15 Uhr:
Gottesdienst in Dennach (Pfarrer Schwarze)
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Schwarze)
Dienstag, 18.12.2018
19:45 Uhr:
Chorprobe im GH in Schwann
Sonntag, 23.12.2018
10:15 Uhr:
Gottesdienst in Schwann (Pfarrer Held)
Montag, 24.12.2018
15:15 Uhr:
Heiligabend-GD in Schwann mit Weihnachtsstück (Pfarrer Held)