2010-12-24 Familiengottesdienst

Bilder vom Familiengottesdienst in der Schlosskirche Schwann von Dirk Fries und Predigt über die Geburt Jesu nach dem Weihnachtsstück "Franzi erlebt die Weihnachtsgeschichte" der Schwanner Jungscharen / Pfarrer Friedhelm Bühner

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Ansprache (zum Anspiel „Franzi erlebt die Weihnachtsgeschichte“)

 

Liebe weihnachtliche Gemeinde, 

liebe Kinder, liebe Erwachsene, 

 

„Alle Jahre wieder ...“

 

... wird es Weihnachten, eine schöne Zeit, 

aber auch eine Zeit hoher Anspannung und Vorfreude auf den 

Heiligen Abend, der schon deshalb großartig im Kalender liegt, 

weil die meisten Schulferien oder Urlaub 

und anschließend auch einige Tage frei haben. 

 

... Weihnachtszeit, Zeit für die Familie, Zeit miteinander um den 

Tannenbaum zu verbringen, besinnliche Stunden ...

 

Weihnachten, eine schöne Zeit, 

Weihnachten, eine geschäftige Zeit!

 

„Franzi erlebt die Weihnachtsgeschichte“

war unser Weihnachtsstück heute überschrieben. 

 

Darin sind wir mitten in eine gewöhnliche Familie hinein genommen

worden, in der sogar der Vater den Weihnachtsbaum schmückt

und Fanzi, seine Tochter, ihm dabei helfen darf. 

Sie schmücken nicht nur den Christbaum zusammen, 

sondern Franzi darf auch die Krippenfiguren auspacken: 

Die Maria, den Josef, den Esel, das Jesuskind. 

 

Und Franzi stellt Fragen, Fragen über Fragen, 

an ihren Paps, der leider nicht gerade viel Lust darauf hat, ihr eine 

gescheite Antwort zu geben. 

Vielleicht weiß er es ja selbst nicht so recht, 

wie das damals war in der Heiligen Nacht ... 

 

Aber ganz plötzlich stellen sich die handelnden Personen selbst ein, 

erscheinen unter dem heimischen Tannenbaum 

und die ach so heile Welt in Franzis Familie wird plötzlich 

ganz durcheinander gebracht ...

ein aufgewecktes Mädchen, Franzi, entdeckt, dass Jesus 

auch uns heute angeht - während der Papa ungerührt von allem - 

weiter den Baum mit Lametta behängt ...

„Alle Jahre wieder ... und hat immer noch nichts kapiert!“

 

Die Routine hat ihn fest im Griff, die Tradition, die innere

Verpflichtung, auch in diesem Jahr wieder ein „schönes und 

besinnliches Weihnachtsfest“ auf die Beine zu stellen. 

So dass anschließend alle zufrieden sind. 

 

 

Liebe Gemeinde am Weihnachsabend,

 

„Alle Jahre wieder ...“

Wir können offenbar Weihnachten feiern auch ohne diesen Sohn 

Gottes - „alle Jahre wieder“ gewissermaßen, 

einfach so und es war vielleicht sogar richtig erhebend und schön, 

aber es war nicht wirklich Weihnachten!

 

Wenn wir ohne den Sohn Gottes als unseren Retter und Herrn

feiern, dann ist das so, als ob wir ohne den Gastgeber feiern. 

Dann fehlt die Hauptperson, 

dann nehmen die Worte und Dekorationen zu, 

dann treiben wir den Aufwand bis ins Unermessliche und 

schaffen es doch nicht, diesem Fest wirkliche Freude, 

eine anhaltende Freude zu entlocken.

 

 

„Warum feiern Sie, warum feierst Du Weih-

nachten?“

Sie sollten damit rechnen, dass dieses Weihnachtsfest 2010 Sie 

verändern könnte, sie anrühren und damit einen „Mehrwert“ bekommen 

gegenüber dem traditionellen besinnlichen Familienabend mit Tannen-

baum und Festtagsduft. 

 

 

Warum mit mehr rechnen?

Weil es stimmt und wir deshalb die Heilige Nacht feiern, 

weil hier Gott seinen Sohn zu meiner und Deiner Rettung in die 

Welt gesandt hat und wir ihm antworten dürfen und sollen mit unserem 

ganzen Leben!

Ich darf ihm antworten: 

Danke, himmlischer Vater, dass Du offenbar  auch mich so sehr

geliebt hast, dass du deinen eigenen Sohn in diese Welt gesandt hast, 

damit ich an IHN glauben darf und dann nicht mehr verloren gehe ...“ 

(nach Joh 3,16)

 

Was für ein Geheimnis und was für eine Liebe Gottes spricht

aus diesem Sohn Gottes, den Maria zu uns bringen will, 

doch auch zu mir!?

 

Und je mehr ich darüber nachdenke, 

komme ich aus dem Stauenen über diese unerhört „frohe Botschaft“ 

nicht mehr heraus!

„Christus ist geboren ... Gott wird Mensch!

 

Jesus Christus ist die Hauptsache, das eigentliche Geschenk, 

unsere Geschenke können nur einen kleinen Abglanz davon 

darstellen und das dürfen sie auch!

 

Und dazu sind wir eingeladen: Dass wir uns für Jesus 

ganz öffnen, mit den Hirten und den Sterndeutern auf die Suche 

gehen nach ihm, dem Wahren, dem Retter. 

Dann finden wir durch ihn zu Gott zurück, 

dann wird unser Leben heil. 

 

Deshalb: Drehen wir uns an diesem Heiligen Abend nicht um 

uns selber, sondern drehen wir uns um zu Jesus.

Machen wir es nicht wie der Vater, der viel zu beschäftigt war, 

um sich für Jesus zu interessieren. 

Sondern machen wir es wie Franzi. 

Sie ist wirklich hingegangen an die Krippe zu Jesus. 

Amen

 




Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.

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